Konzeption

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzeption

der

                       

 Kindertagesstätte

   Don Bosco

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsangabe                                                              

 

Vorwort                                                                                 

 

  1. 1.  Träger und Einrichtung                                              

 

1.1      Trägerschaft                                                         

 

1.2      Geschichte                                                           

 

1.3      Bauliche Ausstattung und Raumkonzept        

 

1.4      Personelle Ausstattung                                         

 

1.5      Sozialraum                                                            

 

  1. 2.  Gesetzliche Grundlagen                                             

 

2.1      BayKiBiG mit AV BayKiBiG                                   

 

2.2      §8a SGB VIII Schutzauftrag                                  

 

2.3      Orientierung am Bildungs- und Erziehungsplan      

 

2.4      Bildungsleitlinien                                                    

 

  1. 3.  Unsere Grundsätze

 

3.1      Leitbild                                                                  

 

3.2      Katholisches Profil                                                

 

3.3      Bild vom Kind                                                        

 

3.4      Schutzkonzept                                                       

 

  1. 4.  Unser pädagogischer Ansatz

 

4.1      So arbeiten wir                                                     

 

4.2      Unsere pädagogischen Leitziele                            

 

4.3      Ko-Konstruktion                                                    

 

4.4      Vernetzung und Kooperation                                 

 

4.5      Inklusion-Pädagogik der Vielfalt                             

 

4.6      Partizipation im Kindergarten                                 

 

4.7      Partizipation in der Krippe                                     

 

  1. 5.  Bildungs- und Erziehungsziele

 

5.1      Ethische und religiöse Bildung und Erziehung

 

5.2      Sprachliche Bildung und Förderung                

 

5.3      Informationstechnische Bildung, Medienbildung     

 

und –erziehung                                                      

 

5.4      Umweltbildung und Erziehung                         

 

5.5      Naturwissenschaftliche und technische Bildung     

 

5.6      Mathematische Bildung                                         

 

5.7      Musikalische Bildung und Erziehung                      

 

5.8      Gesundheitsbildung und Kinderschutz                    

 

5.9      Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung     

 

und Erziehung                                                       

 

5.10  Bewegungserziehung und – förderung, Sport 

 

5.11  Projekte und Aktionen                                           

 

  1. 6.  Tagesablauf

 

6.1      Kindergarten                                                         

 

6.2   Krippe                                                                   

 

  1. 7.  Die pädagogischen Mitarbeiterinnen

 

7.1      Zusammenarbeit im Team                                     

 

7.2      Rolle und Haltung der Erzieherin                            

 

  1. 8.  Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

 

8.1      Möglichkeiten der Mitwirkung                                 

 

  1. 9.  Übergänge gestalten

 

9.1      Eingewöhnung Krippe                                           

 

9.2      Eingewöhnung Kindergarten                                  

 

9.3      Übergang Krippe – Kiga                                        

 

9.4      Übergang Kiga – Schule                                        

 

  1. 10.              Sauberkeitsentwicklung-Pflege und Hygiene    
  2. 11.              Beobachtung und Dokumentation                     
  3. Vernetzung Gemeinwesen                                  
  4. 13.              Qualitätssicherung              

 

13.1  Fort- und Weiterbildung                                         

 

13.2  Elternbefragung                                                     

 

13.3  Beschwerdemanagement                                      

 

  1. 14.              Öffentlichkeitsarbeit                                            
  2. Impressum                                                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorwort

 

 

 

Liebe Eltern,

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

 

 

mit der Aufnahme in unsere Tageseinrichtung beginnt für ein Kind ein neuer wichtiger Lebensabschnitt. Viele Kinder sind zum ersten Mal für mehrere Stunden von ihrer Familie getrennt.

 

Durch unsere Unterstützung werden wir diesen Übergang erleichtern.

 

Im Sinne unseres Namenspatron „Don Bosco“ nehmen wir die Kinder in die Gemeinschaft der Tageseinrichtung auf.

 

In der kommenden prägenden Entwicklungsphase werden wir die Kinder begleiten, unterstützen und fördern. Besonders wichtig ist uns dabei mit den Eltern vertrauensvoll zusammen zu arbeiten, denn dies ist ausschlaggebend für das gute Gelingen unseres Erziehungs- und

 

Bildungsauftrages. Durch unsere Konzeption geben wir einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Das Team von Don Bosco

 

 

 

 

 

 

 

1. Träger und Einrichtung

 

1.1 Trägerschaft

 

Die Kindertagesstätte Don Bosco steht unter katholischer Trägerschaft. Unser Träger ist die „Katholische Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt“, vertreten durch Herrn Stadtpfarrer Daniel Ertl.

 

1.2  Geschichte

 

Am 17. September 1971 eröffnete der damalige Bürgermeister mit insgesamt 120 Jungen und Mädchen den Kindergarten „Don Bosco“, der sich neben der Stadtpfarrkirche befand. Ursprünglich war Don Bosco als dreigruppiger Kindergarten mit drei Ganztagesgruppen geplant. Allerdings musste ein Jahr nach der Eröffnung eine weitere Gruppe hinzugefügt werden, um dem Bedarf gerecht zu werden. Im Jahre 1979 wurde der Kindertagesstätte die staatliche Anerkennung zugesprochen. 2007 konnte eine Krippengruppe in der ehemaligen Mädchenschule eröffnet werden.

 

Im September 2011 konnten die vier Kindergartengruppen in einen neu gebauten Kindergarten umziehen. Der zweite Bauabschnitt für vier Krippengruppen konnte im Februar 2013 in Betrieb genommen werden.

 

 

 

 

 

1.3 Bauliche Ausstattung und Raumkonzept

 

Kindergarten    

 

Erdgeschoss

 

Ein großes Foyer bildet den Eingangsbereich unserer Kindertagesstätte. Rechts findet sich der Eingang zu den Kindergartengruppen.

 

Gleich im Eingangsbereich befindet sich das Büro der Leiterin. Eine Treppe und ein Aufzug führen in den 1. Stock.

 

Unsere große Küche wird für verschiedene hauswirtschaftliche Beschäftigungen genutzt und dient als Speisesaal für die Ganztagskinder.

 

 

 

 

 

Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich ein Hauswirtschaftsraum,

 

in dem eine Waschmaschine und ein Wäschetrockner untergebracht sind. Daneben gibt es ein Personal-WC.

 

Ein Ausweichraum bietet Möglichkeit individuell für die Kinder gestaltet zu werden. Eine Werkbank, große Polster, ein kleines Bällebad und Beschäftigungen in der Kleingruppe werden im Wechsel angeboten. Des weiteren wird dieser Raum auch für  therapeutische Zwecke genutzt (Besuch von Logopäden und Frühförderung).

 

 

 

Gruppenräume

 

Im Erdgeschoss befinden sich 2 Gruppenräume.

 

Vor beiden befindet sich eine Garderobe.

 

Jeder Gruppenraum verfügt über einen Nebenraum und eine Küchenzeile.

 

Durch  Raumteiler ist jeder Raum in einzelne Spielbereiche unterteilt, wie z.B. Puppenecke, Bauecke, Legoecke, Maltisch,…

 

Aus beiden Räumen kann man direkt auf die Terrasse gelangen.Beide Gruppen nutzen gemeinsam einen Waschraum, in dem sich auch ein klappbarer Wickeltisch und eine Dusche befinden.

 

 

 

Obergeschoß

 

Im ersten Stock befindet sich unser großer Turnraum mit Materialraum.  Dieser Turnraum wird in der Mittagszeit als Schlafraum für die Ganztagskinder genutzt. Ein kleiner Ausweichraum der für verschiedene Aktivitäten wie z.B. große Polster, Beschäftigungen oder Freispiel genutzt wird kann von beiden Gruppen genutzt werden. Das  Besprechungszimmer und ein Zimmer, in dem die Migrationsarbeit, der Vorkurs Deutsch geleistet wird, sowie ein Personal-WC sind im Obergeschoß vorhanden.

 

Ebenfalls befinden sich im Obergeschoss zwei Gruppenräume, die von der Aufteilung her identisch wie im Erdgeschoss sind.

 

Im ersten Stock hat jede Gruppe direkten Zugang zum Balkon.

 

Wie unten wird der Waschraum mit klappbarem Wickeltisch von beiden Gruppen genutzt.

 

 

 

Garten

 

Unser Garten bietet den Kindern mit großem Sandkasten, Nestschaukel, Baumstammmikado, mehrere Spielhäuschen, Kletterkarussell usw. viele Spielmöglichkeiten.

 

        

 

Krippe

 

Erdgeschoss

 

Der Eingang zu den Krippengruppen ist im Foyer links.

 

Im Krippenbereich führt ausschließlich eine Treppe in den oberen Stock. Bei Bedarf müsste der Aufzug des Kindergartens genutzt werden und über das Foyer im 1.Sock in die Krippe zu gelangen.

 

Direkt im Eingangsbereich im Erdgeschoss befindet sich links ein großer Raum, in dem die Eltern ihre Kinderwägen abstellen können und in diesem auch unsere „Krippenwägen“ parken.

 

Außerdem gibt es ein behindertengerechtes WC, das auch für Besucher gedacht ist, ein Personal-WC, ein „Putzkämmerle“, einen Materiallagerraum, sowie einen Nebenraum, der von beiden Gruppen für gezielte Beschäftigungen genutzt werden kann.

 

 

 

Gruppenräume

 

Zwei Krippengruppen befinden sich im Erdgeschoss.

 

Durch  Raumteiler ist jeder Raum in einzelne Spielbereiche unterteilt.

 

Jede Gruppe ist mit einer kleinen Küchenzeile und eigenem Geschirrspüler ausgestattet.

 

Aus beiden Räumen kann man direkt auf die Terrasse ins Freie gehen.

 

Zu jeder Gruppe gehört ein eigener Ruheraum, der mit Betten und einem Wickeltisch ausgestattet ist, sowie eine eigene Garderobe.

 

Der Waschraum mit Toiletten, Dusche und Wickelkommode befindet sich zwischen den beiden Gruppenräumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Obergeschoß

 

Im ersten Stock befindet sich gleich links der Personalraum.

 

Ebenso gibt es oben einen Raum der Stille, ein Bällebad, einen Nebenraum für gezielte Beschäftigungen sowie ein Personal-WC für Herren und eines für Damen, einen Raum für den Hausmeister und einen Abstellraum.

 

 

 

Gruppenräume

 

Im ersten Stock befinden sich zwei Gruppenräume. Diese verfügen ebenfalls über eine eigene Garderobe, eine Küchenzeile mit Geschirrspüler und ist durch Raumteiler in einzelne Spielbereiche gegliedert.

 

Die Gruppe hat direkten Zugang zum Balkon. Ein Gruppenraum hat einen eigenen Ruheraum mit Wickelanlage und Betten.

 

Zwischen den Gruppenräumen befindet sich der Waschraum, der wie im Erdgeschoss mit Dusche und Wickeltisch ausgestattet ist.

 

 

 

Garten

 

Unser Garten bietet den Kindern mit einem großen Sandkasten mit Sandspielturm, Rutsche und Holzhaus schöne Spielmöglichkeiten. Gepflasterte Wege laden zum Bobbycar fahren ein.

 

 

 

 

 

1.4 Personelle Ausstattung

 

Bei uns in der Kindertagesstätte ist folgendes Personal beschäftigt:

 

  • Stadtpfarrer – Träger
  • Verwaltungsangestellte
  • Leitung – Erzieher
  • stellvertretende Leitung – Erzieher/-in
  • Erzieher/-innen
  • Kinderpfleger/-innen (eine Kinderpflegerin mit Zusatzqualifikation „Fachkraft für Kinder unter drei Jahren“)
  • Entspannungspädagoge
  • SPS – Praktikanten
  • Berufspraktikanten ( Fachakademie für Sozialpädagogik )
  • FSJ – Praktikanten
  • Kinderpflegepraktikanten
  • FOS – Praktikanten
  • Hauswirtschafter/-in
  • Reinigungskräfte
  • Hausmeister
  • regelmäßige Unterstützung von Jugendlichen für Ausbildungsplätze und Hospitation

 

 

 

1.5 Sozialraum

 

Höchstädt an der Donau ist eine Stadt mit 6500 Einwohnern im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau. Es ist aufgrund der verkehrsmäßig günstigen Lage ein Gewerbe- und Einkaufsstandort mit überregionaler Bedeutung.

 

Die Stadt ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt an der Donau, der auch die Gemeinden Finningen, Lutzingen, Blindheim und Schwenningen angehören.

 

Die Kinder- und Familienfreundliche Stadt verfügt über Freizeiteinrichtungen wie z.B. Hallenbad, Stadtpark, Vereine und Sportmöglichkeiten. Dies zeigt sich auch in den guten und vielfältigen Angeboten, die zur Erziehung und Betreuung von Kindern eingerichtet wurden.

 

In unserer Einrichtung sind Kinder unterschiedlichster sozialer Schichten aus verschiedenen Herkunftsländern vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Gesetzliche Grundlagen

 

2.1 BayKiBiG mit AV BayKiBiG

 

Gesetzliche Grundlage ist das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) mit Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG).

 

Zur Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsziele orientieren wir uns an den Inhalten des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans, der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren und den Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit.

 

 

 

2.2 §8aSGB VIII Schutzauftrag

 

Zu den Aufgaben von Kindertageseinrichtungen zählt auch die Sorge um jene Kinder, deren Wohlergehen und Entwicklung gefährdet sind, und ihr Schutz vor weiteren Gefährdungen (§ 8a Abs. 2 SGB VIII).

 

Wohlergehen und Wohlbefinden des Kindes sind maßgebliche Voraussetzungen dafür, dass kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen.

 

 

 

2.3 Orientierung am Bildungs-und Erziehungsplan

 

Wir arbeiten auf der Grundlage des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes (BEP), ein Teil der Qualitäts- und Bildungsoffensive Bayerns.

 

Als anerkannter Kindergarten sind wir auch an das Bayerische Kinderbildungs- und betreuungsgesetz (BayKiBiG) und dessen Bestimmungen gebunden.

 

Unser Auftrag daraus lautet „Kindertageseinrichtungen bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungs- und Entwicklungschancen zu gewährleisten und Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegen zu wirken.“

 

„Eine angemessene Bildung, Erziehung und Betreuung ist durch den Einsatz ausreichenden und qualifizierten Personals sicherzustellen.“ (BayKiBiG, Art.10, Absatz 1).

 

 

 

2.4 Bildungsleitlinien

 

Oberstes Bildungs- und Erziehungsziel ist der eigenverantwortliche, beziehungs- und gemeinschaftsfähige, wertorientierte, weltoffene und schöpferische Mensch. Er ist fähig und bereit, in Familie, Staat und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, und offen für religiöse und weltanschauliche Fragen.

 

Zentrale Aufgabe an allen Bildungsorten ist es, Kinder über den gesamten Bildungsverlauf hinweg in ihren Kompetenzen zu stärken. Die Akzentsetzung verändert sich entsprechend dem individuellen Entwicklungsverlauf sowie den Bedürfnissen und Ressourcen des Kindes. Von Geburt an bilden personale, kognitive, emotionale und soziale Basiskompetenzen die Grundlage für den weiteren Lern- und Entwicklungsprozess. Sie befähigen Kinder, mit anderen zu kooperieren und zu kommunizieren sowie sich mit der dinglichen Umwelt auseinanderzusetzen. Weiterhin sind die Voraussetzungen für den kompetenten Umgang mit Veränderung und Belastungen sowie den Ererb von lernmethodischer Kompetenz.

 

Kompetenzen bedingen sich gegenseitig. Sie entwickeln sich weiter in Abhängigkeit voneinander und in der Auseinandersetzung mit konkreten Leininhalten und Anforderungen. Mit fortschreitender Entwicklung und höherem Alter gewinnt auf bestimmte Inhaltsbereiche bezogene Sachkompetenz an Bedeutung. Schulische Bildung knüpft an den Kompetenzen an, die in der frühen Bildung grundgelegt und entwickelt wurden. Es erfolgt eine systemische Erweiterung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Unsere Grundsätze

 

3.1 Leitbild

 

 

 

 

 

Jeder ist geliebtes Kind Gottes

 

Wir als katholische Kindertagesstätte begleiten, unterstützen und betreuen situationsorientiert Kinder und deren Familien, egal welcher Herkunft und Religionszugehörigkeit.

 

Traditionen, Rituale, Feiern und Feste begleiten

 

uns durch das Jahr.

 

Die Sensibilität gegenüber Andersgläubigen ist bei uns eine Selbstverständlichkeit.

 

Das christliche Profil der Kindertagesstätte wird durch das Engagement und die religiöse Haltung des Personals geprägt.

 

Als Bindeglied zwischen Pfarrgemeinde und Kindertagesstätte pflegt unser Stadtpfarrer regelmäßig Kontakt.

 

Wir begleiten und unterstützen Ihr Kind auf seinem Weg zur Selbständigkeit.

 

Wir orientieren uns an den Bedürfnissen Ihres Kindes und richten unsere pädagogische Arbeit danach aus.

 

Wir stärken Ihr Kind durch Werteerziehung und geben ihm Halt durch Geborgenheit und Vertrauen.

 

 

 

 

 

3.2 Katholisches Profil

 

Unsere Tageseinrichtung steht in katholischer Trägerschaft der Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt in Höchstädt.

 

Wir Erzieher lassen unsere eigene christliche Grundhaltung in die pädagogische Arbeit mit einfließen und bringen diese durch konkretes Handeln nahe. Unsere religiöse Glaubensvermittlung orientiert sich am Jahreskreis mit den damit verbundenen kirchlichen Höhepunkten.

 

Durch die religionspädagogische Arbeit ermöglichen wir den Kindern in die Gemeinschaft unserer Kirchengemeinde hinein zu wachsen und ein

 

Teil der kirchlichen Gemeinde zu werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

3.3 Bild vom Kind

 

 

3.4  Schutzkonzept

 

 

Dem Schutzauftrag zum Wohle des Kindes werden wir durch genaues Hinsehen und Beobachten der Kinder gerecht.

 

Sollten Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung vorliegen,  teilt die Erzieherin dies der Leitung mit, die dann den Träger informiert. Gemeinsam wird über das weitere Vorgehen  beraten. Genaues Vorgehen und weitere Schritte sind in unserem internen Schutzkonzept zu entnehmen.

 

 

 

 

4. Unser pädagogischer Ansatz

 

4.1 So arbeiten wir

 

Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen sie ganzheitlich zu fördern und sie ihrem individuellen Entwicklungsstand entsprechend zu unterstützen sowie zu begleiten.

 

 

 

Der Kernpunkt unserer Pädagogik ist:

 

  • Selbstständigkeitserziehung
  • Persönlichkeitsentwicklung und individuelle Entfaltung
  • Gemeinschaftsfähigkeit fördern.

 

 

 

Wir legen besonderen Wert auf einen liebevollen, freundlichen und respektvollen Umgang mit unseren Mitmenschen. Auch die Vermittlung von Werten, Normen und Traditionen gehört zu unserer täglichen Arbeit. Hierbei erhält das Kind die Möglichkeit eigene Standpunkte zu finden sowie Wertschätzung und Offenheit gegenüber Anderen zu entwickeln. Unser Alltag wird von christlichen Ritualen, Traditionen und Festen begleitet und ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehung, Bildung und Betreuung in der Kindertagesstätte Don Bosco. Die katholische Einrichtung steht allen Kulturen und Religionen offen und wird durch unsere interkulturelle Erziehung vermittelt. Durch unser situationsorientiertes Arbeiten können wir auf das einzelne Kind und dessen individuelle Bedürfnisse eingehen. Kinder müssen sich wohlfühlen, damit sie sich frei entfalten können. Hierbei tragen unsere hellen und offenen Räumlichkeiten bei.

 

Wir bieten flexible Buchungszeiten für Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren und arbeiten auch inklusiv. Ein bedeutsamer Bestandteil unserer Arbeit ist eine hohe Transparenz für unsere Besucher des Hauses durch unsere „sprechenden Wände“, Portfolioordner und Fotos.

 

 

 

 

 

 

 

 

4.2 Unsere pädagogischen Leitziele

 

Unsere Arbeit orientiert sich an den Zielen des BayKiBiG (Bayerisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz). Wir integrieren die Vorgaben des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes in unserer Arbeit.

 

            

 

 

 

 

4.3 Ko-Konstruktion

 

Ko-Konstruktion als pädagogischer Ansatz heißt, dass lernen durch Zusammenarbeit stattfindet, also von pädagogischen Fachkräften und Kindern gemeinsam konstruiert wird. Der Schlüssel der Ko-Konstruktion ist die soziale Interaktion, sie fördert die Geistige, Sprachliche und Soziale Entwicklung. Das Kind lernt, indem es seine eigenen Ideen und sein Verständnis von der Welt zum Ausdruck bringt, sich mit anderen austauscht und Erfahrungen sammelt. Das Kind besitzt demnach eigene Ideen und Theorien, denen es sich lohnt, zuzuhören.

 

 

 

Das Kind lernt durch:

 

  • Voneinander Lernen
  • Miteinander Lernen
  • Selbstständiges Lernen
  •  

 

Ko-Konstruktion erweitert das Verständnis- und Ausdrucksniveau in allen Entwicklungsbereichen des Kindes.

 

Durch die Ko-Konstruktion lernen Kinder, dass Ideen ausgetauscht, verwandelt und ausgeweitet werden können. Sie erlangen ein Verständnis, dass die Welt auf viele Arten erklärt werden kann. Der Prozess der Ko-Konstruktion trägt entscheidend dazu bei, dass das Kind Achtung gegenüber individuellen Unterschieden bezüglich Herkunft, Geschlecht oder körperlicher Beeinträchtigung entwickelt, denn es lernt, dass es verschiedenen Wege gibt, sich auszudrücken, die Welt wahrzunehmen und zu erleben. Es lernt auch, diese Sichtweisen der anderen zu verstehen, zu respektieren und sie wertzuschätzen.

 

 

 

 

 

4.4 Vernetzung und Kooperation

 

Damit sich Ihr Kind in unserer Einrichtung in seiner individuellen Persönlichkeit entwickeln kann, arbeiten wir eng mit verschiedenen privaten und öffentlichen Institutionen zusammen.

 

Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Förderung, Unterstützung und Begleitung. Um die verschiedenen Entwicklungsstufen bestens zu meistern kooperieren wir mit diesen Institutionen, natürlich mit Ihrem Einverständnis.

 

Weitere Kooperationspartner:

 

  • Zusammenarbeit mit der Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen und der Kinderpflege – Schule Höchstädt
  • Praktikanten aus verschiedenen Schulen (Fachoberschule, Realschule, Hauptschule)

 

 

 

 

 

4.5 Inklusion- Pädagogik der Vielfalt

 

Grundlage einer inklusiven Pädagogik ist das Recht aller Kinder auf gemeinsame Bildung und Erziehung. Inklusive Pädagogik orientiert sich an den individuellen Bildungs- und Entwicklungsbiografien der Kinder. Das Konzept der Inklusion betont die Normalität der Verschiedenheit von Menschen und zielt auf eine Lebenswelt ohne Ausgrenzung.

 

Die Akzeptanz von Verschiedenheit sowie der Umgang mit Vielfalt sind gesellschaftliche Verpflichtung und Bereicherung. Inklusion bietet auch große Chancen für Bildung und Erziehung. Voraussetzung ist eine wertschätzende Haltung der Erwachsenen gegenüber jedem Kind in seiner Individualität und seiner Familie. Deshalb ist es uns wichtig für jedes Kind eine passende Bildungsbegleitung anzubieten und somit Chancengerechtigkeit zu realisieren.

 

Unsere Einrichtung bietet ein adäquates Angebot für Kinder mit

 

  • sonderpädagogischem Förderbedarf
  • Einzelintegration/ Zusammenarbeit mit pädagogischem Fachdienst
  • verschiedenem kulturellem Hintergrund (Vorkurs Deutsch)

 

4.6 Partizipation im Kindergarten

 

Die Mitbeteiligung unserer Kinder ist uns sehr wichtig.  Sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl, erweitert die Sprachkompetenz und unterstützt Nachhaltigkeit und Ernsthaftigkeit.

 

Unsere Kinder üben, Entscheidungen zu treffen und auch dazu zu stehen (Kinderkonferenz). Sie sind miteingebunden, was zu einer Stärkung der gesamten Persönlichkeit beiträgt. Sie lernen, mit demokratischen Entscheidungen umzugehen, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.

 

Durch die Beteiligung an Diskussionen entwickelt sich eine achtsame Gesprächskultur, die echte Aufmerksamkeit erfordert und damit fördert.

 

Eine große Chance sehen wir auch darin, dass sich die Migrantenkinder gut einbringen können und dadurch die Integration erleichtert wird.

 

Wir bewegen uns mit den Kindern auf Augenhöhe und sind offen dafür, auch von unseren Kindern zu lernen.

 

Wichtig ist uns, dass wir immer visuell darstellen, wofür entschieden wird. Heißt durch Gegenstände, oder aber auch durch körperliche Zeichen wie z.B. Aufstehen der Kinder oder ähnliches.

 

 

 

Beispiele für die Beteiligung der Kinder:

 

  • Abstimmung, wohin der Vorschulkinderausflug geht
  • Im Stuhlkreis dürfen die Kinder Spiele, Lieder, Geschichten, usw. mit auswählen
  • Im Freispiel entscheiden die Kinder mit wem und in welcher Ecke sie spielen
  • Bei der Brotzeit wählen sie aus, neben wem sie sitzen
  • Bei der gemeinsamen Turnstunde werden die Kinder an der Auswahl der Spiele beteiligt
  • Am Anfang des Kindergartenjahres übernehmen größere Kinder Patenschaften für kleinere.
  • Bei der Raumgestaltung werden unsere Kinder miteinbezogen.

 

 

 

 

 

Unsere Kinder haben jederzeit die Möglichkeit, zu äußern, wenn ihnen etwas nicht zusagt, oder Schwierigkeiten auftreten.

 

Die Erzieherinnen nehmen wahr, wenn ein Kind durch Mimik oder Gestik zu verstehen gibt, dass etwas nicht stimmt und gehen entsprechend darauf ein.

 

 

 

4.7 Partizipation in der Krippe

 

Ihrem Alter entsprechend werden unsere Krippenkinder einbezogen. Zum Beispiel bei der Brotzeit lassen wir den Kindern die Wahl, welchen Brotaufstrich, welches Brot, welches Obst und Gemüse sie gerne essen wollen. So stellt sich jedes Kind seine eigene Brotzeit zusammen.

 

Im Stuhlkreis gibt es ein Körbchen, in dem Karten liegen, auf denen verschiedenen Lieder und Spiele dargestellt sind. Die Kinder wählen anhand der Karten, wie der Stuhlkreis gestaltet wird. Unsere Kinder entscheiden mit, ob wir in den Garten oder spazieren gehen, ob sie im Gang Bobbycar fahren, oder in das Bällebad gehen wollen.

 

Die größeren Krippenkinder können schon sehr gut verbal artikulieren, wenn gewisse Abläufe oder Situationen für sie nicht zufriedenstellend sind. Bei den kleineren Kindern ist unser pädagogisches Personal gefordert, anhand Mimik, Gestik oder weinen des Kindes festzustellen, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

 

 

 

5. Bildungs- und Erziehungsziele

 

5.1 Ethische und religiöse Bildung und Erziehung

 

Als katholische Kindertagesstätte liegt es uns am Herzen, dass alle Kinder zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur erfahren. Sie sollen lernen, Sinn- und werteorientiert und in Achtung vor religiöser Überzeugung zu leben, sowie eine eigene von Nächstenliebe getragene religiöse oder weltanschauliche Identität zu entwickeln.

 

Glaubensinhalte bringen wir den Kindern durch biblische Geschichten, Bilderbücher, Rollenspiele und Lieder nahe.

 

Im Jahreskreis pflegen wir verschiedene religiöse Feste und Feiern mit den Kindern zu gestalten.

 

Durch ein vielseitiges Angebot wird den Kindern der Glaube erlebbar gemacht.

 

Dazu gehört auch unser Gebet vor dem Essen.

 

Besuche unseres Pfarrers ermöglichen ihm Kontakt zu den Kindern und Mitarbeiterinnen.             

 

 

 

5.2 Sprachliche Bildung und Förderung

 

Sprache ist das wichtigste Kommunikationsmittel und spielt eine bedeutende Rolle bei allen Lern- und Erziehungsprozessen. Zuhören können, ausreden lassen, sich dem anderen mitteilen können sind uns sehr wichtige Ziele.

 

Wir wecken und unterstützen die Sprechfreudigkeit im täglichen Spiel, durch Gespräche, Erzählungen, Fingerspiele, Lieder usw.

 

An einem Tag in der Woche findet eine spezielle Förderung für die Kinder mit Migrationshintergrund statt. Ebenfalls können deutschsprachige Kinder die auch eine gezielte Förderung der Sprache benötigen daran teilnehmen. Parallel dazu wird für die Vorschulkinder in der Schule ebenfalls ein Vorkurs Deutsch angeboten.

 

Hierdurch soll gewährleistet werden, dass die Kinder bei Eintritt in die Schule mehr Sicherheit in der deutschen Sprache mitbringen.

 

 

 

5.3 Informationstechnische Bildung, Medienbildung und –erziehung

 

Unsere Kinder kommen von frühster Kindheit an, mit verschiedenen Medien in Berührung.

 

Wir vermitteln die Wichtigkeit, sachgerecht und verantwortungsvoll mit Büchern und CD´s umzugehen.

 

Über den Konsum anderer Medien, wie Fernseher, Playstation etc., der zu Hause stattfindet, sprechen wir mit den Kindern und erklären eine sinnvolle Nutzung.

 

Sofern sich die Möglichkeit ergibt, lassen wir die Kinder am Umgang mit Digitalfotoapparat teilhaben.

 

 

 

5.4 Umweltbildung- und Erziehung

 

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen gewinnt vor dem Hintergrund globaler ökologischer Veränderungen zunehmend an Bedeutung.

 

Wir ermöglichen den Kindern Einsichten in Naturvorgänge und Zusammenhänge. Durch intensiv erlebte Naturerfahrungen (Waldtage, Spaziergänge usw.),  entwickelt sich allmählich ein Verantwortungsgefühl für die Umwelt.

 

Die Kinder beobachten und nehmen mit allen Sinnen die Natur und Umwelt wahr.

 

Die Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft werden erforscht.

 

Dabei sind Spannung, Entspannung, Freude und Neugierde wichtige Lernerfahrungen.

 

Umweltschutz wird in unserem täglichen Zusammenleben immer wieder zum Thema. Sei es bei der Mülltrennung, dem sparsamen Verbrauch von Wasser und Energie und im sorgfältigen Umgang mit Pflanzen und Tieren.

 

 

 

 

 

5.5 Naturwissenschaftliche und technische Bildung

 

„Forschen heißt Fragen stellen.“

 

Kinder sollen lernen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge in der belebten und unbelebten Natur zu verstehen und selbst Experimente durchzuführen.

 

Sie sollen lernen, lebensweltbezogene Aufgaben zu bewältigen, die naturwissenschaftliche oder technische Grundkenntnisse erfordern.

 

Oft kann man durch ein Spiel oder ein Experiment gemeinsam erforschen und so etwas Bestimmtes herausfinden. Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder selber experimentieren dürfen, um die Zusammenhänge hinter einem Phänomen zu verstehen.

 

Durch Experimente und Erlebnisse in der Natur sollen Kinder Zusammenhänge in der Natur erkennen und erleben z.B. durch Experimente mit Wasser oder Luft. Bei Konstruktionsmaterialien (Bauklötze, Magnetbausteine…) in den Spielbereichen der Gruppen sind logisches Denken und technische Fähigkeiten gefragt und werden entsprechend gefördert.

 

 

 

5.6 Mathematische Bildung

 

Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik. Geometrische Formen, Zahlen und Mengen lassen sich überall entdecken. Mathematisches Denken ist die Basis für lebenslanges Lernen. Hier im Kindergarten sollen die Kinder die Zahlenwelt spielerisch entdecken.

 

Es geht in diesem Bereich nicht nur um die Entwicklung des Zahlenbegriffs, sondern auch um mathematische Denkweisen. Wir beschäftigen uns mit geometrischen Formen und Körpern (Kugel, Würfel, Viereck, Kreis usw.).

 

Reale mathematische Erfahrungen sammeln die Kinder beim Umgang mit Kalender, Uhr, gezieltem Umgang mit Würfel, durch Teilen, Ab- und Auszählen im Alltag, usw..

 

 

 

 

 

5.7 Musikalische Bildung und Erziehung

 

Unsere Kinder erfahren die Welt der Musik in ihrer gesamten Vielfalt. Gesang, Instrumente, Tanz…

 

Sie erfahren in unserer Kita Musik als Quelle von Freude und Gemeinschaftserlebnissen.

 

Sie entwickeln ein gutes Gehör, Rhythmusgefühl und erhalten Anregungen zum Singen, Musizieren und Tanzen.

 

Durch Musik fördern wir neben der Sprachentwicklung auch die soziale Kompetenz, sensibilisieren alle Sinne, regen Phantasie und Kreativität an, fördern die motorische Entwicklung und das Körperbewusstsein.

 

 

 

5.8 Gesundheitsbildung und Kinderschutz

 

Kinder sollen lernen, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und ausreichend Ruhe und Stille zu achten.

 

Wir legen großen Wert auf die Sensibilisierung der Kinder für gesundes Essen.

 

Durch Gespräche, Spiele und die gemeinsame Zubereitung von Speisen, erfahren die Kinder vieles über Nährstoff- und Vitaminreiche Lebensmittel.

 

Die Kinder üben Regeln für die Körper- und Gesundheitspflege

 

(z. B. Händewaschen vor dem Essen und nach dem Toilettengang).

 

Die Funktion der Zähne und Zahnpflege werden in gewissen Zeitabständen durch den Besuch eines Zahnarztes intensiv thematisiert.

 

Sie sollen unbelastet mit ihrer Sexualität umgehen und sich mit Gefahren im Alltag insbesondere im Straßenverkehr verständig auseinandersetzen.

 

Richtiges Verhalten bei Bränden und Unfällen wird mit den Kindern geübt.

 

 

 

 

 

5.9 Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

 

 

 

„Farbe ist das, was unsere Augen denken.“

 

 

 

Das Kind nimmt seine Umwelt mit allen Sinnen intensiv wahr und erhält eine Vielfalt an Möglichkeiten, seine Eindrücke zu verarbeiten und Gefühle auszudrücken, zum Beispiel im Umgang mit Wasserfarben, Aquarellfarben, Ton und Ölkreiden.

 

Wir ermöglichen den Kindern individuelles Lernen ohne Leistungsdruck, in dem wir ihnen genügend Gestaltungsmöglichkeiten lassen und sie bei ihnen Ideen konstruktiv begleiten.

 

An unserem Mal- und Basteltisch in jedem Gruppenraum wird die Feinmotorik durch den gezielten Umgang mit Schere, Stiften und verschiedenen Materialien gefördert. Hier darf nach Herzenslust gemalt, geklebt, geschnipselt, gefaltet und gestaltet werden. Durch das Bereitstellen von vielfältigem Material (z.B. „wertloses“ Material wie Papprollen) wird die Phantasie angeregt Neues zu erfinden und zu experimentieren.

 

Selbstverständlich werden die Kunstwerke der Kinder ausgestellt und dann in Mappen gesammelt. So erhalten sie Anerkennung und Wertschätzung für ihre „Werke“. Das Selbstwertgefühl der kleinen Künstler wird gestärkt.

 

 

 

 

 

 

 

5.10 Bewegungserziehung und –förderung, Sport

 

Hüpfen, Springen, Klettern, Laufen, Rutschen…..Kinder brauchen vielfältige Bewegung, um die Welt um sich herum wahrzunehmen und zu begreifen.

 

Umfassende Bewegung ist im Kindergarten eine wichtige Grundlage für die Entfaltung der Wahrnehmungsfähigkeit und Entwicklung von Denkstrukturen und des Selbstwertgefühls.

 

Deshalb ist uns wichtig:

 

  • Ø Freiräume zu schaffen, die das Kind auch außerhalb der Gruppe nutzen kann. Daher gibt es bei uns Bewegungsangebote im Gang, Garten und bei schlechtem Wetter im Turnraum und Bällebad.
  • Ø regelmäßige Turnstunden anzubieten. Für jede Gruppe gibt es wöchentlich einen festen Turntag in unserm Turnraum im 1. Stock.
  • Ø Bewegungselement in der täglichen Arbeit einzubauen mit z.B. Bewegungsspiele im Stuhlkreis
  • Ø in der Werkecke Kraft, Ausdauer und Koordination zu fördern.

 

 

 

5.11 Projekte und Aktionen

 

Tag der Vorschulkrokodile

 

Einmal wöchentlich werden die Vorschulkinder in den verschiedenen  Bereichen speziell gefördert und auf die Schule vorbereitet.

 

Unser Ziel ist, die Vorschulkinder bewusst in einem kleinen Rahmen beobachten und fördern zu können.

 

Situationsbedingte Aktionen und Angebote

 

In jedem Jahr gibt es abwechslungsreiche Aktionen, die sich aus aktuellen Themen oder Gegebenheiten entwickeln und von uns geplant und durchgeführt werden.

 

Für die Vorschulkinder gibt es immer einen extra Abschluss, wie z. B. einen Ausflug oder eine Wanderung. Jedes Vorschulkind bekommt zum Abschied von uns einen Gutschein für einen Besuchstag in unserer Kindertagesstätte.

 

6. Tagesablauf

 

6.1 Kindergarten

 

 

 

In unserer Arbeit sind wir uns einig, dass es für unsere Kinder außerordentlich wichtig ist, einen strukturierten Tagesablauf zu erleben. Jedes Kind wird in der Gruppe persönlich begrüßt.

 

  • Frühdienst ab 7:00 Uhr
    • empfängt die Kinder bis zur Öffnung der jeweiligen Gruppe
    • Bringzeit mit Freispiel
    • Kernzeit von 8:30 - 12:00 Uhr
      • Freispiel – Die Kinder wählen, was, wo und mit wem sie im Gruppenraum spielen möchten
      • Stuhlkreis (situativ)
      • Brotzeit ( gemeinsam/gleitend)
      • gezielte Beschäftigungen mit verschiedenen Inhalten und Zielen
      • fester Turntag
      • Spaziergänge, Spiel im Garten, Bällebad
      • gemeinsames Aufräumen
      • Abholzeit bis 13:30 Uhr der Vormittagskinder
        • Kinder verabschieden sich von der jeweiligen Erzieherin
        • Ganztagsgruppe bis 17:00 Uhr
          • Mittagsessen von 12:00 – 13:00 Uhr (kleine und Vorschulkinder Essen getrennt)
          • Mittagsruhe
            • Kinder schlafen/ruhen
            • Vorschulkinder werden nach ihren Bedürfnissen und Wünschen betreut
    • Brotzeit
    • verschiedene Spiel- und Beschäftigungsangebote
    • Abholzeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

6.2 Krippe

 

 

 

Die Kinder werden zwischen 7:00Uhr und 8:00 Uhr in die Einrichtung gebracht. Jedes Kind wird von einer Mitarbeiterin Willkommen geheißen. Nach einem kurzen Austausch über das Befinden des Kindes verabschieden sich die Eltern mit einem für das Kind individuellen kleinen Ritual. Bis 9:00 Uhr ist die erste Freispielphase. In dieser Spielphase wählen die Kinder ihr Spielmaterial und ihren Spielpartner selbst aus. Mit der Klangschale und einem entsprechendem Lied wird der Morgenkreis angekündigt und die Kinder werden aufgefordert aufzuräumen. Die Kinder setzen sich anschließend in den Morgenkreis. Beim Begrüßungslied wird jedes Kind einzeln begrüßt. Durch gemeinsame Kreisspiele, Lieder und Fingerspiele wird die Wahrnehmung der Kinder gezielt gefördert. Der Morgenkreis dauert je nach der täglichen Ausdauer der Kinder ca. 10-15 Minuten. Anschließend gehen wir Hände waschen und setzen uns an den vorbereiteten Esstisch und es wird gemeinsam gesund gefrühstückt. Die Zutaten für das Frühstück bringen die Eltern am Anfang der Woche mit. Nach der Mahlzeit dürfen die Kinder selbständig ihre Teller und Becher aufräumen. Dann beginnt wieder die Freispielzeit in der auch gewickelt wird. Diese Zeit nutzen wir für ebenfalls für verschiedene Angebote wie basteln, gestallten, experimentieren und Sport Aktivitäten usw.. In dieser Zeit wird auch der Gang genutzt um mit den Fahrzeugen zu fahren. Wenn das Bällebad zur Verfügung steht, kann dies auch genutzt werden. Sofern das Wetter passt, gehen wir in den Garten. Um 11.00 Uhr gibt es in der Halbtagesgruppe eine kleine Obstpause um uns nochmal zu stärken. Währenddessen gibt es in der Ganztagesgruppe Mittagessen und gehen anschließend zum schlafen. In der Halbtagesgruppe spielen die Kinder weiter und werden zwischen 11.45 Uhr und 13.00 Uhr abgeholt. Die Ganztageskinder wachen nach und nach auf und werden liebevolle empfangen, gewickelt und angezogen. Zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt. Um 15.00 Uhr bekommen die Kinder nochmals eine kleine zwischen Mahlzeit. Nach dem Essen wird aufgeräumt. Anschließend gehen wir in den Gang oder in den Garten bis alle abgeholt werden.

 

 

 

7. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen

 

7.1 Zusammenarbeit im Team

 

  • Teamsitzungen finden 14-tägig statt. Aufgegliedert in Krippen- und Kindergartenteam
  • 2 x wöchentlich finden kurze Meetings zwecks Dienstplan- und Terminabsprachen statt.
  • Kleinteams in den einzelnen Gruppen
  • 2 Teamfortbildungen im Jahr

 

 

 

7.2 Rolle und Haltung der Erzieherin

 

  • einfühlsam / liebevoll / verständnisvoll
  • Kind als Persönlichkeit wertschätzen
  • spontan / humorvoll
  • geduldig / Zeit nehmen
  • achtsam / verantwortungsbewusst
  • ruhige und friedliche Atmosphäre schaffen
  • Vorbildfunktion / eigenes Handeln überdenken
  • Sicherheit geben / Grenzen setzen
  • positive Einstellung ausstrahlen
  • Angebote altersentsprechend anbieten
  • auf Bedürfnisse eingehen
  • Wünsche und Meinungen annehmen und umsetzen
  • motivieren / unterstützend, Hilfestellung geben
  • trösten
  • Überblick über die Gruppe
  • Struktur des Tagesablauf
  • auf Augenhöhe
  • Balance zwischen aktiv und passiv finden
  • ernst nehmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

 

8.1 Möglichkeiten der Mitwirkung

 

  • Elternbeirat

 

Der Elternbeirat bildet sich im Herbst und hat eine beratende Funktion. Regelmäßig treffen sich Leiterin und der Beirat, um  Feste zu planen, Abläufe zu besprechen, pädagogische Themen zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Wünschenswert ist, dass sich aus jeder Gruppe zwei Eltern zur Verfügung stellen.

 

 

 

  • Elterngespräch

 

In ungestörter Atomsphäre tauschen wir uns mindestens einmal im Jahr über die Entwicklung und das Verhalten ihres Kindes in der Gruppe aus und versuchen, soweit  wir können zu beraten und Erziehungshilfe zu geben

 

  • Elternabende

 

 

 

Während des Kindergartenjahres bieten wir
Elternabende an.

 

 

 

  • Tür-und Angelgespräche

 

Der häufigste Kontakt findet beim Bringen und Abholen des Kindes statt. Aktuelle Informationen, die ihr Kind betreffen oder Sorgen, die Ihr Kind oder sie momentan beschäftigen, werden in einem kurzen Gespräch ausgetauscht. Für uns sind diese Gespräche wichtiger Bestandteil des Alltags.

 

 

 

  • Gemeinsame Feste und Feiern
    • Gruppenfest
    • Martinsfeier
    • Maibaumfest

 

 

 

 

 

 

 

9. Übergänge gestalten

 

9.1 Eingewöhnung in der Krippe           

 

Der Eintritt in die Krippe ist für die Kinder und ihre Familien ein bedeutsames Ereignis. Eintritt und Eingewöhnung sind mit intensiven Emotionen, vielfältigen Anforderungen und Erwartungen verknüpft.

 

Die Eingewöhnung gliedert sich in 5 Phasen:

 

  • Vorbereitungsphase

 

Die Eltern kommen zum Willkommensgespräch in die Krippe. Dabei wird von der Gruppenleiterin das pädagogische und das Eingewöhnungskonzept der Kita genau vorgestellt. Die Eltern erzählen von ihrem Kind, von seinen Vorlieben, Abneigungen,  Temperament und Ritualen. Dieser rege Austausch verschafft den Eltern einen Einblick in den Krippenalltag und der Erzieherin Kenntnisse von den Bedürfnissen des Kindes.

 

 

 

  • Kennenlernphase

 

Während der Kennenlernphase, die ca. eine Woche dauert, besucht ein Elternteil gemeinsam mit ihrem Kind die Kita um den Alltag kennen zu lernen. Am ersten Tag dauert dieses kennen lernen ca. eine Stunde und wird dann täglich ausgedehnt. Wichtig ist uns dabei, dass das Kind die Einrichtung nach seinen Interessen und seinem Tempo erkunden darf. Die Bezugsperson dient dem Kind als sichere Basis, von der aus es die neue Umgebung erkundet und zu der es bei Stress zurückkehrt, um sich zu beruhigen.

 

  • Sicherheitsphase

 

In dieser Phase begleiten die Eltern noch ihr Kind in  Gruppe, jedoch übernimmt das pädagogische Personal die aktivere Rolle. Es unterstützt das Kind beim Essen, bei der Körperhygiene, bei seinen Ruhebedürfnissen und Erkundungen. Dies alles unter dem wohlwollenden Blick der Eltern, die ihrem Kind signalisieren, dass sie mit dieser Arbeitseinteilung einverstanden sind. Auch für die Eltern bietet die Beobachtung der Krippengruppe eine Chance. Jetzt kann Vertrauen entstehen!

 

 

 

  • Vertrauensphase

 

Vertrauen wächst, wenn das Kind sich sicher sein kann, dass alle in dieser Einrichtung in seinem Sinne handeln, auch wenn es Konflikte gibt. Gerade in schwierigen Situationen entsteht Vertrauen. Das Kind spürt jetzt, dass die Grenzen die Erwachsene hier setzen, funktional und nicht willkürlich sind. Dass alle Kinder geschützt werden, hier also eine Gemeinschaft entsteht, die von Erwachsenen gebildet und von Kindern mitgestaltet wird. Jetzt kann das Kind die Eltern gehen lassen!

 

 

 

  • Trennungsphase

 

Nach sorgfältiger Beobachtung und Absprache mit den Eltern gibt die Erzieherin das Signal für eine erste Trennung. Die Eltern verabschieden sich von ihrem Kind und geben dem Kind die Gewissheit, dass sie bald wieder kommen. Sie verlassen den Gruppenraum und warten für kurze Zeit (ca. 10 Minuten) im Foyer. So lernt das Kind, dass zum Abschied die zuverlässige Wiederkehr des Elternteils dazugehört. Trennung bedeutet für beide Seiten meist Stress!

 

Bei gutem Gelingen werden die Trennungszeiten verlängert. Ist dies nicht der Fall, sollten die Eltern weitere Tage in der Einrichtung bleiben. Danach können erneute Trennungsversuche unternommen werden, die meist gelingen. Allmählich kann dann die gewünschte Buchungszeit erreicht werden.

 

 

 

  • Auswertung und Reflexion

 

Die Eingewöhnung des Kindes erfolgt individuell und verläuft daher unterschiedlich. Gutes Gelingen setzt viele Absprachen zwischen pädagogischem Personal und Eltern voraus. Auch die Auswertung und Reflexion ist vor allem für die beteiligten Erwachsenen wichtig und dient der Weiterentwicklung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Kindertagesstätte.

 

 

 

Das grundlegende Ziel der Eingewöhnung besteht darin, während der Anwesenheit der Eltern eine tragfähige Beziehung zwischen Fachkraft und Kind aufzubauen.

 

Das Kind soll sich wohl fühlen und im Krippenalltag eingebunden sein. Somit ist die Grundlage für Bildungsprozesse in der Kita und einen gesunden Start des Kindes in seinem neuen Lebensabschnitt geschaffen.  

 

 

 

9.2 Eingewöhnung im Kindergarten

 

An einem Tag vor den Sommerferien dürfen Eltern mit Ihrem Kind für ca.

 

2 Stunden „Kindergartenluft“ schnuppern.

 

Um einen optimalen Übergang von Elternhaus in unsere Kita zu gewährleisten, gestalten wir die Eingewöhnungsphase individuell zum Wohle Ihres Kindes.

 

Je nach Bedürfnislage des Kindes entscheiden wir mit den Eltern, welche Unterstützung das Kind in den ersten Tagen benötigt.

 

Z.B. Begleitung durch einen Elternteil, zeitlicher Rahmen.

 

Grundsätzlich beginnen wir das Kita-Jahr mit einem gestaffelten Anfang, damit dem einzelnen Kind genügend Aufmerksamkeit zuteil wird.

 

 

 

 

 

9.3 Übergang Krippe – Kiga

 

Um den Kindern den Übergang von der Krippe in den Kindergarten so leicht wie möglich zu machen, bereiten wir sie in verschiedenster Weise darauf vor.

 

  • Die Krippe geht im Kiga-Gebäude mit den Krippenkindern „spazieren“, um die Räumlichkeiten zu sehen und vertraut zu werden.
  • Krippenkinder  und Krippenerzieherin besuchen den Kiga-Morgenkreis in der künftigen Gruppe.
  • Krippenkinder besuchen die künftige Kiga-Gruppe für max. eine Stunde zum spielen. Je nach Kind bleibt die Krippenerzieherin dabei oder das Kind darf schon alleine in der künftigen Gruppe bleiben.

 

9.4  Übergang Kiga – Schule

 

Zur Grundschule Höchstädt findet Austausch und Kontakt statt:

 

  • regelmäßiges Treffen unter Leitung und Lehrern
  • Schnupperstunde mit Schulhausrallye
  • Schulbus – Training für Kinder aus den Ortsteilen
  • Kontakt- Lehrerin besucht die Vorschulkinder in der Kita
  • Projekt Vorschulkinder-Krokodile in der Kita
    • 1x mal wöchentlich werden die Vorschulkinder in den verschiedenen Bereichen speziell gefördert und auf die Schule vorbereitet ( Vorschulmappe)
    • Vorkurs Deutsch
      • 1x mal wöchentlich findet eine spezielle Förderung für Kinder mit Sprachauffälligkeiten statt

 

 

 

10. Sauberkeitsentwicklung- Pflege und Hygiene

 

Sauberwerden – Eine Entwicklungsaufgabe und eine pädagogische Herausforderung

 

Die Entwicklungsaufgabe, Darm und Blase am dafür vorgesehenen Ort kontrolliert zu entleeren, erfolgreich bewältigt zu haben, stärkt bei kompetenter Begleitung durch die Bezugspersonen das kindliche Körperbewusstsein und das Vertrauen in die Bewältigung nachfolgender Aufgaben. Die Sauberkeitsentwicklung ist ein Reifungsprozess der zwei bis vier Jahre dauern kann. So sind wir gerne bereit das Elternhaus in diesem Punkt zu unterstützen. Es ist von großer Bedeutung das Kind nicht unter Druck zu setzen, sondern dem Lernrhythmus zu folgen.

 

 

 

Pflege und Hygiene

 

Bereits im Kleinkindalter ist es wichtig Kinder an Hygieneformen heranzuführen. So gehen wir mit den Kindern vor und nach dem Essen zum Händewaschen. Auch in diesem Bereich ermöglichen wir den Kindern selbstständiges Handeln indem wir ihnen Waschraum und Papiertücher zur Verfügung stellen. Das Ritual des Händewaschens begleiten wir mit einem bekannten Lied.

 

11. Beobachtung und Dokumentation

 

Kindergarten

 

Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozesse bildet eine wesentliche Grundlage für das pädagogische Handeln in unserer Kita. Aussagekräftige Beobachtungsergebnisse vermitteln Einblicke in das Lernen und in die Entwicklung unserer Kinder, sie helfen die Qualität von pädagogischen Angeboten zu sichern und weiter zu entwickeln.

 

In unserer Einrichtung dokumentieren die Erzieherinnen anhand der Beobachtungsbögen Sismik, Seldak und Perik die Entwicklung jedes einzelnen Kindes.

 

Regelmäßige Beobachtungen aus dem Gruppenalltag bilden die Grundlage für:

 

  • fachliche, kollegiale Zusammenarbeit
  • Entwicklungsgespräche mit Erziehungspartnern
  • Reflexion der pädagogischen Arbeit
  • Kooperation mit Fachdiensten
  • pädagogische Zielsetzung und Planung

 

 

 

 

 

Krippe

 

In unserer Kinderkrippe werden folgende Beobachtungsformen praktiziert:

 

a) Portfolio

 

Für jedes Kind führen wir einen Portfolioordner, in welchem unter anderem Erfolge, Entwicklungsschritte, Veränderungen, aktuelle Interessen, Schwerpunkte, Freundschaften und Kontakte des Kindes schriftlich und fotografisch festgehalten werden.

 

Auch Kunstwerke, Projekte oder Lieblingslieder des Kindes werden gesammelt.

 

Der Portfolioordner kann vom Kind hergenommen und angeschaut werden.

 

Er dient auch als wichtige und anschauliche Grundlage für das einmal jährlich stattfindende Entwicklungsgespräch.

 

b) praktizierende Beobachtungsformen

 

Um altersgemäße Entwicklungsschritte aber auch eventuelle Rückstände rechtzeitig feststellen zu können, arbeiten wir in der Kinderkrippe mit dem Entwicklungsbogen nach „Petermann“.

 

Dieser beinhaltet das Sprachverhalten und das Sprachverständnis, die kognitive Entwicklung, die Grob-und Feinmotorik, die soziale/ emotionale Entwicklung und Wahrnehmung.

 

Die daraus resultierenden Beobachtungen werden ebenfalls im Rahmen der Entwicklungsgespräche mit den Eltern besprochen.

 

 

 

c) Beobachtung als Grundlage pädagogischen Handelns

 

Die aus der Beobachtung wahrgenommenen Eindrücke stellen wesentliche Impulse und das Fundament für unsere Arbeit mit den Kindern dar.

 

Wir fragen uns: „Wo steht das Kind?“, „Wo will es hin?“, „Was bracht es?“, „Wofür interessiert es sich?“ und „ Wie können wir es am besten begleiten und individuell fördern? 

 

 

 

 

12. Vernetzung Gemeinwesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

 

Kooperation und Vernetzung mit anderen Stellen zählen heute zu den Kernaufgaben unserer Einrichtung. Sie ermöglichen eine Nutzung und Bündelung der lokalen Ressourcen vor Ort.

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Qualitätssicherung

 

13.1 Fort- und Weiterbildung

 

Durch regelmäßige Fortbildungen ist unser Personal immer auf dem aktuellen Stand. Um gemeinsame Ziele gut verfolgen zu können, findet mindestens einmal pro Jahr eine Teamfortbildung statt.

 

13.2 Elternbefragungen

 

Einmal im Jahr, findet eine Elternbefragung statt, bei der alle Eltern die Möglichkeit haben unsere pädagogische Arbeit und die Rahmenbedingungen, wie Öffnungszeiten, räumliche Ausstattung etc. in unserer Kindertagestätte zu beurteilen und Verbesserungsvorschläge niederzuschreiben. Die Auswertung der Bögen wird im Elternbrief veröffentlich und dient dazu, die eigene Arbeit zu reflektieren.

 

13.3 Beschwerdemanagement

 

Die Kinder werden aktiv als Ideen – und Beschwerdeführer mit einbezogen.

 

  • Kinderkonferenzen
  • kritische/ aktuelle Themen im Stuhlkreis usw.

 

 

 

17.Öffentlichkeitsarbeit

 

Unsere Öffentlichkeitsarbeit nimmt die Eltern als Erziehungspartner ernst und zielt darauf ab, ihnen Ziele und Inhalte unserer pädagogischen Arbeit transparent zu machen.

 

Wir verstehen uns als eine Einrichtung, die sich vielfältig für die Belange von Familien und ihren Kindern einsetzt und deshalb auch deren Interessen in der Öffentlichkeit vertieft.

 

Um der Öffentlichkeit Einblicke in unsere Arbeit zu geben und um eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern, Elternbeiräten, Vertretern von Pfarrgemeinde, Stadt und Gemeinwesen zu erreichen, nutzen wir folgende Formen der Öffentlichkeitsarbeit:

 

 

 

           

 

   
   
  •     Homepage
  •     Mitteilungsblatt
  •     Öffnung der Einrichtung für
           

Praktikanten

   
  •     Besuch des Seniorenheims
  •     Büchereibesuch
  •     Promilesen
  •     Mitwirken bei Veranstaltungen der     Pfarrei
               

(Martinsumzug)

   
  •     Treffen mit Kooperationspartner
  •     Christkindelmarkt
       
   

 

         Intern                                              Extern

 

 

 

           

 

   
   
  •     Pinnwand
  •     Elternabende
  •     Elterngespräche
  •     Elternbriefe
  •     Elternfeste
  •     Elternbeiratssitzungen
                       

 

   
   

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. Impressum

 

 

 

Kindertagesstätte „DonBosco“

 

Kirchgasse 6

 

89420 Höchstädt a.d.Donau

 

Tel. 09074-957020

 

 

 

Träger

 

Kath. Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt

 

Kirchgasse 8

 

89420 Höchstädt a.d.Donau

 

 

 

 

 

Stand: April 2018

 

   
© Katholische Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt Höchstädt